Bestes Festgeldkonto 07/2018 – Hohe Zinsen für die gesamte Laufzeit

Festgeldkonten
  • hohe Zinsen
  • kurze bis lange Laufzeiten
  • regelmäßige Zinsausschüttung
Festgeld Rechner
  • aktuelle Zinsen
  • individueller Vergleich
  • unterschiedliche Anbieter
Tagesgeldkonten
  • regelmäßige Zinsausschüttung
  • fixer oder variabler Zinssatz
  • hohe Einlagensicherung
Letztes Update: 1. Juli 2018
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Die besten Festgelder im Vergleich

Hier finden Sie die besten Festgelder in unserem Test. Geordnet wurden diese nach ihren unterschiedlichen Merkmalen, wie zum Beispiel die Zinsen, Laufzeit und einen möglichen Bonus.

Bank
Besonderheiten
max.Zinsen
Laufzeit
Bonus
Bewertungen
Bank
Besonderheiten
  • Ausschüttung: Ende der Laufzeit
  • Einlagensicherung: 100.000 €
  • Mindesteinlage: 1.000 €
  • Maximaleinlage: unbegrenzt
eff. Jahreszins
2,00 %
gebundener Sollzins
min. Laufzeit: 1 Monat

max. Laufzeit: 10 Jahre

mtl. Rate
nein
Produktdetails
0 Kundenbewertungen
Besonderheiten
Vorteile

Zinsgutschrift: am Ende der Laufzeit
max. Laufzeit: 10 Jahre
Einlagensicherung: 100.000 €
Mindesteinlage: 1.000 €
Maximaleinlage: unbegrenzt
Bank: Bigbank
Land: Estland
Hauptsitz: Tartu
Gründung: 1992
Bewertungen
Bewertung
99/100
SEHR GUT

 

Bank
Besonderheiten
  • Ausschüttung: jährlich
  • Einlagensicherung: 100.000 €
  • Mindesteinlage: 5.000 €
  • Maximaleinlage: 500.000 €
eff. Jahreszins
1,36 %
gebundener Sollzins
min. Laufzeit: 1 Jahr

max. Laufzeit: 7 Jahre

mtl. Rate
nein
Produktdetails
0 Kundenbewertungen
Besonderheiten
Vorteile

Zinsgutschrift: jährlich
max. Laufzeit: 7 Jahre
Einlagensicherung:  100.000 €
Mindesteinlage: 5.000 €
Maximaleinlage: 500.000 €
Bank: Crèdit Agricole CIB
Land: Frankreich
Hauptsitz: Paris
Gründung: 2000
Bewertungen
Bewertung
97/100
SEHR GUT

 

Bank
Besonderheiten
  • Ausschüttung: Ende der Laufzeit
  • Einlagensicherung: 100.000 €
  • Mindesteinlage: 5.000 €
  • Maximaleinlage: 100.000 €
eff. Jahreszins
1,85 %
gebundener Sollzins
min. Laufzeit: 1 Monat

max. Laufzeit: 10 Jahre

mtl. Rate
175 €
Produktdetails
0 Kundenbewertungen
Besonderheiten
Vorteile

Zinsgutschrift: Ende der Laufzeit
max. Laufzeit: 5 Jahre
Einlagensicherung: 100.000 €
Mindesteinlage: 5.000 €
Maximaleinlage: 100.000 €
Bank: Banco de Negócios Internacional (Banco BNI)
Land: Angola
Hauptsitz: Luanda
Gründung: 2006
Bewertungen
Bewertung
96/100
SEHR GUT

 

Bank
Besonderheiten
  • Ausschüttung: Ende der Laufzeit
  • Einlagensicherung: 100.000 €
  • Mindesteinlage: 1,00 €
  • Maximaleinlage: 100.000 €
eff. Jahreszins
0,45 %
gebundener Sollzins
min. Laufzeit: 3 Monate

max. Laufzeit: 3 Jahre

mtl. Rate
75 €
Produktdetails
0 Kundenbewertungen
Besonderheiten
Vorteile

Zinsgutschrift: Ende der Laufzeit
max. Laufzeit: 3 Jahre
Einlagensicherung: 100.000 €
Mindesteinlage: 1,00 €
Maximaleinlage: 100.000 €
Bank: Fimbank p.l.c.
Land: Malta
Hauptsitz: St. Julians
Gründung: 1994
Bewertungen
Bewertung
94/100
SEHR GUT

 

Bank
Besonderheiten
  • Ausschüttung: Ende der Laufzeit
  • Einlagensicherung: 100.000 €
  • Mindesteinlage: 10.000 €
  • Maximaleinlage: 100.000 €
eff. Jahreszins
1,10 %
gebundener Sollzins
min. Laufzeit: 1 Jahr

max. Laufzeit: 7 Jahre

mtl. Rate
100 €
Produktdetails
0 Kundenbewertungen
Besonderheiten
Vorteile

Zinsgutschrift: Ende der Laufzeit
max. Laufzeit: 7 Jahre
Einlagensicherung: 100.000 €
Mindesteinlage: 10.000 €
Maximaleinlage: 100.000 €
Bank: Kentbank d.d.
Land: Kroatien
Hauptsitz: Zagreb
Gründung: 1998
Bewertungen
Bewertung
93/100
SEHR GUT

 

Bank
Besonderheiten
  • Ausschüttung: am Ende der Laufzeit
  • Einlagensicherung: 100.000 €
  • Mindesteinlage: 5.000 €
  • Maximaleinlage: unbegrenzt
eff. Jahreszins
1,60 %
gebundener Sollzins
min. Laufzeit: 6 Monate

max. Laufzeit: 10 Jahre

mtl. Rate
nein
Produktdetails
0 Kundenbewertungen
Besonderheiten
Vorteile

Zinsgutschrift: Ende der Laufzeit
max. Laufzeit: 10 Jahre
Einlagensicherung: 100.000 €
Mindesteinlage: 5.000 €
Maximaleinlage: unbegrenzt
Bank: Deutsche Pfandbriefbank AG
Land: Deutschland
Hauptsitz: Unterschleißheim
Gründung: 1869
Bewertungen
Bewertung
91/100
SEHR GUT

 

Bank
Besonderheiten
  • Ausschüttung: monatlich/jährlich
  • Einlagensicherung: 100.000 €
  • Mindesteinlage: 2.500 €
  • Maximaleinlage: 250.000 €
eff. Jahreszins
1,00 %
gebundener Sollzins
min. Laufzeit: 1 Jahr

max. Laufzeit: 10 Jahre

mtl. Rate
nein
Produktdetails
0 Kundenbewertungen
Besonderheiten
Vorteile

Zinsgutschrift: jährlich oder monatlich
max. Laufzeit: 10 Jahre
Einlagensicherung: 100.000 €
Mindesteinlage: 2.500 €
Maximaleinlage: 250.000 €
Bank: Credit Europe Bank N.V.
Land: Niederlande
Hauptsitz: Amsterdam
Gründung: 1994
Bewertungen
Bewertung
89/100
GUT

 

Bank
Besonderheiten
  • Ausschüttung: am Ende der Laufzeit
  • Einlagensicherung: 411 Mio. €
  • Mindesteinlage: 5.000 €
  • Maximaleinlage: unbegrenzt
eff. Jahreszins
1,40 %
gebundener Sollzins
min. Laufzeit: 1 Monat

max. Laufzeit: 10 Jahre

mtl. Rate
nein
Produktdetails
0 Kundenbewertungen
Besonderheiten
Vorteile

Zinsgutschrift: Ende der Laufzeit
max. Laufzeit: 10 Jahre
Einlagensicherung: 411 Mio. €
Mindesteinlage: 5.000 €
Maximaleinlage: unbegrnezt
Bank: IKB Deutsche Industriebank
Land: Deutschland
Hauptsitz: Düsseldorf
Gründung: 1924
Bewertungen
Bewertung
88/100
GUT

 

Bank
Besonderheiten
  • Ausschüttung: am Ende der Laufzeit
  • Einlagensicherung: 41 Mio. €
  • Mindesteinlage: 5.000 €
  • Maximaleinlage: unbegrenzt
eff. Jahreszins
1,00 %
gebundener Sollzins
min. Laufzeit: 1 Monat

max. Laufzeit: 10 Jahre

mtl. Rate
nein
Produktdetails
0 Kundenbewertungen
Besonderheiten
Vorteile

Zinsgutschrift: am Ende der Laufzeit
max. Laufzeit: 10 Jahre
Einlagensicherung: 41 Mio. €
Mindesteinlage: 5.000 €
Maximaleinlage: 1.000.000 €
Bank: CreditPlus Bank
Land: Deutschland
Hauptsitz: Stuttgart
Gründung: 1960
Bewertungen
Bewertung
87/100
GUT

 

Bank
Besonderheiten
  • Ausschüttung: am Ende der Laufzeit
  • Einlagensicherung: 100.000 €
  • Mindesteinlage: 10.000 €
  • Maximaleinlage: 100.000 €
eff. Jahreszins
1,40 %
gebundener Sollzins
min. Laufzeit: 6 Monate

max. Laufzeit: 10 Jahre

mtl. Rate
200 €
Produktdetails
0 Kundenbewertungen
Besonderheiten
Vorteile

Zinsgutschrift: am Ende der Laufzeit
max. Laufzeit: 10 Jahre
Einlagensicherung: 100.000 €
Mindesteinlage: 10.000 €
Maximaleinlage: 100.000 €
Bank: J&T Banka
Land: Tschechien
Hauptsitz: Prag
Gründung: 1998
Bewertungen
Bewertung
86/100
GUT

 

Was versteht man unter einem Festgeld?

Wer sein Geld längerfristig ohne Kursrisiken anlegen möchte, für den ist die Anlage in Festgeld eine gute Wahl. Festgeld wird für einen festen Zeitraum auf einem Termingeldkonto bei einer Bank angelegt. Das Festgeld wird dabei zu einem vorab vereinbarten Zinssatz verzinst. Die Anlage erfolgt meist kurz- oder mittelfristig, meist für zwischen einem Jahr und fünf Jahren. Auch längere Einlagen bis zu acht Jahren sind bei einigen Banken möglich.

Ab einem Anlagezeitraum von mehr als fünf Jahren werden deutlich höhere Zinsen von der Bank gezahlt. Die Konditionen sind allerdings von Bank zu Bank sehr verschieden und daher ist ein Festgeld Vergleich im Internet sinnvoll, um das Festgeld optimalen verzinsen zu können. Die besten Zinskonditionen finden sich erfahrungsgemäß bei Internet- und Direktbanken und deutschen Tochterbanken von ausländischen Geschäftsbanken. Hier ist gegebenenfalls auf Absicherung des Festgeldes über den deutschen Einlagensicherungsfonds zu achten.

In der aktuellen Niedrigzinsphase sind wirklich gute Festgeldzinsen schwer zu finden und Anleger sollten gut überlegen, für welche Anlagezeitraum ihr Geld fest gebunden werden soll. Anleger, die von steigenden Zinsen ausgehen, wählen bessere einen kürzeren Anlagezeitraum, und hoffen mittelfristig auf steigende Zinsen.

Warum sollte man ein Festgeldkonto abschließen?

Der Zins für Festgeldanlagen liegt zum Teil deutlich über den Zinsen für Sichteinlagen wie Tagesgelder oder Sparbücher. Allerdings hat man bei Sichteinlagen jederzeit Zugriff auf sein Geld. Mit einem Festgeld-Konto wird das Geld für einen festen Zeitraum fest angelegt und kann nicht täglich ausgezahlt werden. Die Anlage auf einem Festgeld-Konto ist erst am Ende einer vereinbarten Laufzeit kündbar. Zieht man die Festgeldeinlage vorher ab, dann muss man im Regelfall hohe Strafzinsen zahlen und verliert somit die bereits gewonnenen Zinseinkünfte. Auch kann der eingezahlte Betrag nicht nach Belieben während der Laufzeit aufgestockt werden.

Trotzdem spricht einiges für eine Anlage von Erspartem auf Festgeldkonten. Die Festgeldanlage ist ohne Kurs- oder Zinsrisiko und daher die perfekte Anlage für risikoscheue Sparer. In jedem Fall erhält man bei einem Festgeld-Konto den eingezahlten Betrag plus die vereinbarten Zinsen zurück. Der Anleger ist so vor fallenden Zinsen geschützt, allerdings profitiert man während der Laufzeit auch nicht von steigenden Zinssätzen.

In jedem Fall liegen die Zinsen für Festgelder über den Zinsen, die auf Tagesgeldkonten gezahlt werden. Anleger, die sicher sind, dass die das zu verzinsende Geld zwischenzeitlich nicht abrufen möchten, machen mit einer Festgeldanlage sicher nichts falsch.

Wozu dient ein Festgeldvergleich wirklich?

Mit einem Festgeldvergleich findet man in wenigen Minuten die besten Konditionen für die Anlage des eigenen Festgeldes. Festgeldvergleiche ermitteln tagesaktuell die Zinsen verschiedener Anbieter und vergleichen die besten Angebote miteinander. Bei einer Anlage in Festgeld bei der eigenen Hausbank ohne vorherigen Festgeld Vergleich wird der Anleger fast immer schlechtere Konditionen vereinbaren. Einen guten Anbieter erkennt man nicht nur an der absoluten Zinshöhe, sondern auch der offerierte Anlagehorizont offenbart große Unterschiede bei der gewährten Zinshöhe. So können die Zinszahlungen bei einem Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen, je nach dem für wie lange man sein Geld in eine Festgeldanlage stecken möchte.

Mit einem Vergleichsportal lassen sich schnell die attraktivsten Angebote für Festgelder mit dem gewünschten Anlagezeitraum identifizieren. Man braucht für den Online-Rechner nicht mehr als die Summe des in Festgeld anzulegenden Geldes und die Laufzeit. Meist kann dann direkt online ein Festgeld-Konto zu den günstigen Konditionen eröffnet werden.

De geringe Vergleichsaufwand zahlt sich in jedem Fall aus, denn schon geringe Unterschiede bei den gewährten Zinsen können bei entsprechend hohen Sparbeträgen und langen Laufzeiten eine deutliche Differenz bei den zu erzielenden Zinseinkünften bewirken. Schon ein um ein Prozent besseres Festgeldangebot macht bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro einen Unterschied von 100 Euro allein im ersten Jahr.

Für den Vergleich von Festgeldangeboten nutzen Anleger daher idealerweise ein spezialisiertes Onlineportal. Neben dem aktuellen Zinsvergleich bieten Vergleichsrechner auch wichtige Angaben zur Absicherung der Festgelder über die deutsche Einlagensicherung und machen auf attraktive zeitlich befristete Aktionen aufmerksam.

Wie war die Zinsentwicklung in den letzten Jahren?

Die Verzinsung der Festgeldanlage ist abhängig vom allgemeinen Zinsumfeld. Das Zinsniveau unterliegt ständigen Schwankungen und eine Prognose der Zinsentwicklung ist daher immer mit Unsicherheiten behaftet. Die Europäische Zentralbank bestimmt die Leitzinsen und damit die grobe Richtung der Zinsentwicklung. Die Auswirkungen der Leitzinsen auf die Sparzinsen und möglichen Zinserträge bei Festgeldanalage ist nicht direkt, sondern etwas zeitverzögert. Das hat einen entscheidenden Vorteil für Anleger. Steht eine Senkung der Leitzinsen bevor, dann hat der Anleger die Chance auf den Abschluss einer günstigen Festgeldanlage bevor auch die Sparzinsen sinken werden. Bei einer drohenden Zinssenkung sollte man daher noch schnell eine gute Festgeldanlage tätigen.

Andersherum bedeutet dies, dass man bei einer voraussichtlichen Steigerung der Leitzinsen mit einer Festgeldanlage warten sollte, um von den besseren Zinskonditionen in der nahen Zukunft profitieren zu können. Zumindest sollte der Anleger keine zinsgebundene Anlage von mehr als einem Jahr Laufzeit eingehen.

Die letzten Jahre haben allerdings gezeigt, dass eine Prognose der Zinsentwicklung bei Festgeldkonten jenseits der allgemeinen Leitzinsentwicklung schwierig bis unmöglich ist. So folgte auf eine lange Hochzinsphase im letzten Jahrzehnt eine aktuell anhaltende Niedrigzinsphase, die auch von Experten nicht eindeutig prognostiziert wurde.

Neben Leitzinsen der Zentralbank haben weitere Faktoren Einfluss auf die allgemeine Zinsentwicklung. Die Geldpolitik der Notenbanken steuert die Versorgung der Banken mit Liquidität. Die Geldpolitik hat derzeit das Ziel die Banken mit billigem Geld zu versorgen. Entsprechend wenig sind die großen Geschäftsbanken auf den kleinen Sparkunden angewiesen und entsprechend dürftig fallen die aktuelle Zinsen für Festgeldanlagen aus.

Die aktuellen Zentralbankleitzinsen sind so niedrig, dass einige Banken dazu übergegangen sind auf einfachen Sparkonten Strafzinsen für die Verwahrung der Kundengelder zu verlangen. Die Zinsen für Tagesgeldkonten, Festgeldanlagen und andere Bankeinlagen sinken daher seit längerer Zeit beständig. Aktuell erscheint es daher unwahrscheinlich, dass Anleger in absehbarer Zeit auf steigende Sparzinsen hoffen können.

Ob und wann die Zinsentwicklung langfristig wieder anziehen wird, lässt sich nicht seriös prognostizieren. Für Anleger bedeutet dies, dass das Warten auf steigende Zinsen nicht lohnt. Anstatt das Geld auf unrentablen Tagesgeldkonten oder Sparbüchern zu parken, sollten Anlagegelder festverzinst auf Festgeldkonten angelegt werden.

Gibt es verschiedene Formen der Festgeldanlagen?

Festgeld ist einer der sichersten Formen der Geldanlage. Üblicherweise wird der Sparbetrag beim Festgeldsparen für einen festen Zeitraum, üblicherweise ein bis acht Jahre, fest angelegt. Auch kürzere Festgelder von sechs bis neun Monaten sind möglich. Während diesen Zeitraumes kann der Anleger mit fest garantierten Zinsen rechnen, die über die Laufzeit der Festgeldanlage nicht variieren.

Die Zinsen der Festgeldanlage werden in unterschiedlichen Intervallen gutgeschrieben. Je nach Angebot kann dies jährlich oder aber zum Ende der vereinbarten Laufzeit geschehen. Bei kürzeren Intervallen profitiert der Anleger von frühen Zinsauszahlungen. Daher sind Festgeldanlagen mit kurzen Zinsintervallen in der Regel besser. Dabei muss die die Auszahlung der Zinsen aber konkret vereinbart werden. Zinsen der Festgeldanlage werden dann in der Regel auf ein Verrechnungskonto ausgeschüttet.

Zuweilen ist die Auszahlung der Zinserträge aus der Festgeldanlage am Ende der Laufzeit jedoch die vorzuziehende Variante. Der Anleger sollte sich vorab Gedanken über die Vorteile und Nachteile der unterschiedlichen Zinsverrechnungstermine machen. Das ist nämlich dann relevant, wenn die Zinseinkünfte für die Kalkulation der Steuerlast eine Rolle spielen. Für die Steuerpflicht spielt der Tag an dem der Zinsgewinn verbucht wird eine entscheidende Rolle. Unter Umständen muss dann am Ende der Laufzeit der Festgeldanlage auf einem Mal ein großer Zinsgewinn versteuert werden.

Von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich ist auch die Wiederanlage des Festgeldes bei Ablauf des Vertrags. Oft wird das Festgeld gemäß der Vereinbarung von der Bank erneut für eine feste Laufzeit angelegt. Möchte der Sparer nach Ablauf der Vertragslaufzeit über das Festgeld verfügen, muss er die Kündigungsfrist einhalten. Wird das Festgeld nicht fristgemäß gekündigt, verlängert sich der Vertrag um eine weitere vorab in den Vertragsbedingungen vereinbarte Laufzeit.

Was ist der Unterschied zwischen Sparbuch und Festgeld?

Derzeit sind die Erträge auf einem klassischen Sparbuch mehr als enttäuschend. In der aktuellen Niedrigzinsphase kommen Anleger oft nicht mal auf einen Zinsertrag, der die Inflationsrate ausgleicht. Oft liegen die auf Sparbüchern gewährten Zinsen sogar unter dem offiziellen Leitzins. Auf Tagesgeldkonten sieht es nur wenig besser aus. Guckt man auf die absolut gewährte Zinshöhe, dann liegen Festgeldkonten ganz klar vor den Sparbüchern.

Der Vorteil des Sparbuches ist, dass die dort verwahrten Gelder kurzfristig verfügbar sind. So kann man in aller Regel pro Monat bis zu 2000 Euro vom Sparbuch abheben ohne Gebühren zu zahlen. Eine Festgeldanlage ist für einen vertraglich vereinbarten Zeitraum gebunden. Der Abzug von Gelder aus der Festgeldanlage vor Ablauf des vereinbarten Vertragszeitraumes ist mit der Zahlung von heftigen Strafzinsen verbunden.

Ist absehbar, dass man das Geld unter Umständen früher benötigt, sollte man von einer Anlage auf Festgeldkonten Abstand nehmen. Das Sparen auf einem Tagesgeldkonto oder einem Sparbuch ist dann sinnvoller und beim Abzug der Gelder nicht mit Extragebühren verbunden. Mitunter ist eine sehr kurze Laufzeit von sechs Monaten bei einer Festgeldanlage sinnvoll. Wer komplett flexibel bleiben möchte, sollte aber von Festgeldkoten komplett Abstand nehmen.

Am Ende kommt es sehr auf die individuelle finanzielle Situation an. Gibt es finanzielle Engpässe oder stehen größere Anschaffungen wie ein Auto oder eine neue Küche ins Haus? Ist das Einkommen stabil oder muss man in Zeiten einer Arbeitslosigkeit oder eines befristeten Arbeitsvertrags flexibel auf das Sparguthaben zugreifen können?

In der aktuellen Zinssituation kann man auch auf dem Festgeld-Konto nicht mit hohen Zinserträgen rechnen. Warum sich dann fest über mehrere Jahre binden und unter Umständen eine überraschend auftretende Rechnung nicht zahlen können? Bei der Entscheidung, ob man sein Geld besser auf ein Sparbuch einzahlt oder aber als Festgeld anlegt, spielt die personelle finanzielle Situation eine genauso große Rolle wie die eigenen Erwartung an die Höhe zukünftiger Zinsausschüttungen.

Kann man beim Festgeld mit hohen Zinsen rechnen?

Festgeldkonten zeichnen sich durch die eingeschränkte Verfügbarkeit der eingezahlten Beträge aus. Im Gegenzug kann man mit überdurchschnittlich hohen Zinsen rechnen. Doch wie hoch sind die Zinserträge wirklich? Anleger überlassen das Geld auf deinem Festgeld-Konto für die vereinbarte Vertragslaufzeit der Bank. Während der Anlagedauer kann der Sparer nicht auf das Festgeld zugreifen. Erst bei Abruf der Vertragsdauer schreibt die Bank dem Anleger den Sparbetrag plus Zinsen gut. Im Gegenzug kann man auf einen überdurchschnittlichen Zinsertrag hoffen. Zumindest im Vergleich zu klassischen Sparbüchern und Tagesgeldkonten kann man bei einem Festgeld-Konto heute noch mit einem besseren Zinsangebot rechnen.

Die eingeschränkte Verfügbarkeit des Geldes während der Vertragslaufzeit eines Festgeld-Kontos honorieren die Banken mit einem höheren Zinssatz. Insbesondere bei einem längeren Anlagehorizont von mehr als einem Jahr lassen sich so auch im heutigen Niedrigzinsumfeld noch einigermaßen interessante Zinserträge verwirklichen. Bereits ab einer vertraglichen Verpflichtung von einem Jahr oder mehr wird eine Festgeldanlage mehr Zinserträge erwirtschaften als ein Tagesgeldkonto. Die genaue Höhe der Zinsen richtet sich dabei nach der vereinbarten Laufzeit. Hier gilt je länger die Laufzeit gewählt wird, desto höhere Zinsen wird die Bank bereit sein zu zahlen.

Neben den vergleichsweise hohen Zinsen kann das Festgeld-Konto auch mit hoher Sicherheit punkten. Da die genaue Höhe der Verzinsung von Anfang an vertraglich festgeschrieben ist, unterliegt der Anleger keinem Risiko einer Zinssenkung. Die Bank ist verpflichtet den vereinbarten Zinssatz über die gesamte Dauer der Vertragslaufzeit auszuschütten.

Die Festgeldanlagen in Deutschland sind darüber auch vor einer Insolvenz oder Überschuldung der Bank geschützt. Die staatliche Einlagensicherung garantiert einen Schutz für alle Bank- und Festgeldguthaben bis 100.000 EUR pro Kunde und Bank.

Beötigt man einen individuellen Sparplan?

Man braucht als Anleger nicht zwingend einen individuellen Sparplan für eine Festgeldanlage. Die stufenweise Einzahlung des Geldes in eine Festgeldanlage hat allerdings einige Vorteile. Oft ist es einfacher in regelmäßigen Abständen einen kleineren Betrag in eine Festgeldanlage zu überführen, als einen großen Einmalbetrag aufzubringen.

Man erhält dann etwa weniger Zinsen als bei einer vollen Einzahlung des Gesamtbetrages zu Anfang der Laufzeit, aber eine Ansparung bzw. Einzahlung auf ein Festgeldkonto über mehrere Jahre hilft eine gewisse Disziplin beim Sparen an den Tag zu legen. Zu beachten sind hier die Mindestanlagesummen bei den einzelnen Anbietern von Festgeldkonten.

Am Ende der Sparperiode hat man in jedem Fall einen guten Betrag zurückgelegt und profitiert von den relativ guten Zinsen bei der Festgeldanlage auch in der heutigen Niedrigzinsphase. Eine Festgeldanlage ist auch recht einfach strukturiert und ohne detaillierte Kenntnisse in der Geldanlage leicht zu verstehen. Dies ist sicher einer der großen Vorteile des Festgeldsparens gegenüber Anlangen in Aktien- und Rentenfonds.

Vorteilhaft ist auch der Umstand, dass der Anleger bei plötzlich auftretenden finanziellen Engpässen die Einzahlung stoppen kann und das Geld anderweitig verwenden kann. Wurde der Betrag als größerer Einmalbetrag zu Anfang komplett als Festgeld angelegt, dann steht er während der Vertragslaufzeit nicht für andere Zwecke zur Verfügung. Ein Sparplan mit schrittweise Einzahlung ist hier deutlich flexibler.

Ein individueller Sparplan ermöglicht auch das Splitten der anzusparenden Beträge. So kann flexibel auf steigende oder fallende Zinsen reagiert werden. Ein Festgeldrechner wird monatlich oder halbjährlich die attraktivste Festgeldanlage ermitteln und als Anleger profitiert man so immer von den aktuell günstigsten Konditionen.

Auch wenn absehbar ist, da ein Teil des Geldes unter Umständen kurz- oder mittelfristig wieder flüssig verfügbar sein muss, dann ist ein individueller Sparplan von Vorteil, weil sich so die individuelle Sparrate kurzfristig anpassen lässt. Mit den eigenen Sparzielen vor Augen lässt sich so ein individueller Sparplan verwirklichen, der flexible genug ist und zugleich die attraktiven Zinsen einer Festgeldanlage nicht links liegen lässt.

Stehen festverzinsliche Wertpapiere in einem Zusammenhang mit Festgeldkonten?

Festgeldkonten sind individuelle Sparversprechen einer Bank. Die Bank geht dabei mit dem Sparer eine vertragliche Verpflichtung ein, die besagt, dass die Bank dem Sparer nach einem vereinbarten Zeitraum das den Anlagebetrag plus einen vorab bestimmten Zins zurückzahlt. Festgeldkonten werden dabei immer von der Bank selbst aufgesetzt und verwaltet. Bei festverzinslichen Wertpapieren handelt es sich um Anleihen, die von Unternehmen der Privatwirtschaft herausgegeben werden. Beide Anlageformen versprechen dem Sparer einen festen Zinssatz für die Bereitstellung des Geldes.

Anders als ein Festgeld-Konto unterliegen festverzinslichen Wertpapiere nicht der deutschen Einlagensicherung. Ein wirklich sichere Anlageform sind festverzinslichen Wertpapiere daher nicht. Das Risiko eines Anlageverlustes ist dabei ganz wesentlich mit der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens verbunden. Obwohl Wertpapiere bei einer Bank gekauft werden, sind die Kreditinstitute im Falle von Aktien und Wertpapieren nur Mittler zwischen dem Anleger und dem wertpapieremittierenden Unternehmen. Sie Übernehmen keine Haftung und gewähren keine Entschädigungszahlungen im Falle der Insolvenz eines Unternehmens.

Die Zinsen, die dem Anleger bei festverzinslichen Wertpapier geboten werden, liegen daher oft höher als die Zinssätze von Festgeldanlagen. Dies ist eine direkte Reflexion der unterschiedlichen Risikoklassen. Bei festverzinslichen Wertpapieren vertraut der Anleger allein darauf, dass der Schuldner das Geld vollständig nach Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit zurückzahlen wird. Eine Garantie der Bank oder eine Einlagensicherung des Staates greift in diesem Fall nicht. Im Falle einer Unternehmensinsolvenz müsst sich der Anleger an den Insolvenzverwalter wenden, um zumindest einen Teil seiner Wertpapieranlage erstattet zu bekommen.

Festverzinsliche Wertpapiere haben aber durchaus auch Vorteile für den Anleger. Anders als bei Festgeldanlagen, kann ein festverzinsliches Wertpapier vor Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit verkauft werden. Hierbei wird das Wertpapier nicht an das emittierende Unternehmen zurückgegeben, sondern über die Börse an eine dritte Partei verkauft. Zu beachten ist, dass der Handel von festverzinslichen Wertpapieren dabei Kursschwankungen unterliegt. Ist der Anleger gezwungen kurzfristig zu verkaufen, dann muss er unter Umständen sogar einen Verlust in Kauf nehmen.

Was ist nun wirklich die beste Geldanlage?

Ob man sich als Anleger nun für ein Festgeld-Konto, ein Sparbuch oder ein festverzinsliches Wertpapier entscheidend hängt von der eigenen finanziellen Situation und der individuellen Risikobereitschaft ab.

Möchte man als Anleger Kapital ansparen, um etwa für das Alter vorzusorgen, aber dabei keine langfristigen Bindungen eingehen, dann ist eine Festgeldanlage von ein oder zwei Jahren eine gute Wahl. Eine kurzfristige Festgeldanlage bietet eine gute Mischung aus kurzer Vertragslaufzeit und respektablem Zinssatz. Steigen die Zinsen allgemein, dann ist man flexibel genug, um auf einen Vertrag mit besseren Zinskonditionen umzusatteln. Bei einer deutlichen längeren Laufzeit bindet man sich dagegen unter Umständen an einen vergleichsweise niedrigen Zinssatz. Steigen die Zinsen wieder, verzichtet man dabei auf eine bessere Rendite.

Ist man überzeugt einen vergleichsweise hohen Zinssatz vertraglich fixieren zu können, dann sollte man natürlich eine möglichst lange Laufzeit der Festgeldanlage vereinbaren. Dies ist im aktuellen Niedrigzinsumfeld allerdings unwahrscheinlich.

Geldanlagen werden in den unterschiedlichsten Varianten angeboten und die persönliche Präferenz spielt eine große Rolle bei der Auswahl der richtigen Anlageform. Sparbücher und Tagesgeldkonten bieten maximale Flexibilität, sind aber vom Risikoprofil sehr konservative Anlagen, so dass dem Anleger die wirklich interessanten Zinserträge durch die Lappen gehen. Wird das anzulegenden Geld mittelfristig mit einiger Sicherheit nicht benötigt, dann ist die Festgeldanlage immer die profitablere Wahl. Risikobewusste Anleger können auch in festverzinsliche Wertpapiere oder Aktiensparpläne investieren. Die Renditen sind hier noch erfolgversprechender als bei Festgeldanleihen. Beide Anlageformen stehen aber auch für ein höheres Verlustrisiko.

Oft macht es Sinn, einen Teil des Kapital langfristig mit hohen Zinserträgen anzulegen und einen anderen Teil kurzfristig verfügbar in Tagesgeldkonten oder Sparbüchern vorzuhalten. So kann man im Notfall kurzfristig über einen Teil des Vermögens verfügen und profitiert gleichzeitig mit einem anderen Teil des Vermögens von attraktiven Zinseinkünften.

Wofür wird ein Festgeldrechner verwendet?

Mit einem Festgeldrechner bekommt man schnell einen Überblick über die aktuell besten Konditionen für eine Festgeldanlage. Festgeldrechner vergleichen in Sekundenschnelle verschiedene Angebote von einer Vielzahl von Anbietern und stellen die unterschiedlichen Konditionen übersichtlich dar. Entscheidet man sich für ein Angebot einer Bank, kann man oft direkt online ein Festgeldkonto eröffnen und den anzusparenden Betrag einzahlen.

Meist muss dafür nur der Kontoantrag online ausgefüllt, ausgedruckt und mit der Post an die Bank gesendet werden. In Deutschland ist zusätzlich die Identifizierung der eigenen Person mittels Post-Ident in einer Filiale der Deutschen Post notwendig. Ist das Festgeldkonto eröffnet kann das Guthaben ganz einfach per Überweisung eingezahlt und als Festgeld angelegt werden.

Warum sollte man sich für solch eine Festgeldanlage entscheiden?

Die Anlage in Festgeld bietet dem Sparer eine attraktive Möglichkeit auch im derzeitigen Niedrigzinsumfeld von attraktiven Zinseinkünften zu profitieren. Die Bank hat keine Möglichkeit vor Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit die Zinsen zu senken. Der Anleger profitiert somit von einer hundertprozentigen Zinssicherheit.

Festgeldsparer erzielen deutlich bessere Zinserträge als Sparer auf Tagesgeld oder herkömmlichen Sparkonten ohne ein höheres Verlustrisiko einzugehen. Im Gegensatz zu festverzinslichen Wertpapieren oder Aktiensparfonds besteht für den Sparer kein Kursrisiko. Und in jedem Fall sind Anlagebeträge bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank durch den Einlagensicherungsfonds der Bundesregierung geschützt.

Die bessere Zinsentwicklung beim Festgeld bietet die Chance die Inflation auszugleichen. Die nicht mögliche vorzeitige Kündigung der Festgeldanlage ist dabei angesichts der zu erwartenden Rendite zu verschmerzen und für Unentschlossene finden sich Banken, die eine Festgeldanlage bereits für eine Laufzeit von einem Jahr vertraglich fixieren.

Wo liegt der Unterschied zwischen Sparzinsen und Tageszinsen?

Tageszinsen werden auf täglicher Basis berechnet, Sparzinsen dagegen nur einmal jährlich. Schon bei kleinen Beträgen macht sich die tägliche Auszahlung von Zinsen aufgrund des Zinseszinses bemerkbar. Während mit dem Tageszins der Effektivzins berechnet wird, wird mit dem jährlich gutgeschriebenen Sparzins nur der Jahreszinsertrag definiert. Der Vorteil der Darstellung des Sparzinses besteht in der Möglichkeit so verschieden Anlageklassen miteinander vergleichen zu können.

Festgeldrechner im Internet ermöglichen den direkten Vergleich verschiedener Zinssätze auch über verschiedenen Anlageformen hinweg. Anleger können so verschiedene Anbieter miteinander vergleichen und eine für sie optimale Kombination von Anlagebetrag, Zinssatz und Vertragslaufzeit auswählen.

Das Festgeldkonto ist eine Anlageform mit festgelegter Laufzeit und einem unveränderlichen Zinssatz. Es bietet sich in erster Linie zum Parken von Beträgen an, die der Sparer zu einem absehbaren Zeitpunkt in der Zukunft benötigt.Sofern der Festgeldsparer seinen Freibetrag für Einkünfte aus Kapitalvermögen noch nicht ausgeschöpft hat, richtet er nach der Neueröffnung eines Festgeldkontos einen neuen Freistellungsauftrag ein. Dieser ist naturgemäß nicht erforderlich, wenn er bei der entsprechenden Bank bereits ein Konto unterhält und dieser gegenüber einen solchen bereits erteilt hat.

 

Die Anlagedauer entscheidet über die Verzinsung

kostenloses-tagesgeldkontoDie Geldinstitute bieten Festgeldkonten mit unterschiedlichen Laufzeiten an. Die Mindestdauer der Geldanlage beträgt in der Regel sechs Monate, einige Banken akzeptieren eine Kontoeröffnung hingegen nur mit längeren Laufzeiten. Die Anlagedauer wirkt sich auf den Zinssatz aus, wobei die meisten Banken bei mittleren Vertragslaufzeiten die besten Zinsen anbieten. Bei einer extrem langen Anlagedauer nimmt die Ungewissheit hinsichtlich der weiteren Zinsentwicklung zu, sodass die meisten Geldinstitute bei mehr als sechs Jahren den festen Zinssatz senken. Noch stärker als die möglichen Anlagezeiten unterscheiden sich die geforderten Mindestbeträge für das Guthaben auf dem Festgeldkonto je nach Bankinstitut. Zudem differenzieren die Banken zum Teil die Guthabenverzinsung nicht alleine nach der Dauer der Geldanlage, sondern auch nach dem Betrag.

Die Rückzahlung des auf dem Festgeldkonto angelegten Geldes

mindesteingangFür die Rückzahlung des Festgeldes am Vertragsende existieren zwei grundlegende Verfahrensweisen. Bei einem großen Teil der Festgeldverträge verlängert sich der Anlagezeitraum um die ursprünglich vereinbarte Dauer, falls der Sparer das Geld nicht zuvor anfordert. Diese Vereinbarung ist für Anleger, die sich nicht regelmäßig mit ihrem Festgeldkonto befassen und möglicherweise den Rückforderungstermin übersehen, äußerst nachteilig. Die kundenfreundliche Variante sieht die automatische Rückzahlung des Festgeldes nach Ablauf des vereinbarten Anlagezeitraumes auf das angegebene Girokonto vor. Diese ist für den Sparer generell vorteilhaft. Sollte er das Festgeld erneut anlegen wollen, führt er einen neuen Festgeld Vergleich durch und entscheidet sich für die Anlage beim aktuellen Festgeldkonto Testsieger, sofern ihm dessen Konditionen zusagen.

Eine vorzeitige Rückzahlung der Festgeldanlage ist nicht vorgesehen. Diese Regel schließt nicht aus, dass ein Geldinstitut bei einer finanziellen Notlage des Anlegers einer solchen ausnahmsweise aus Kulanz zustimmt. In diesem Fall ist die vorgezogene Vertragsauflösung üblicherweise mit dem Verlust der gesamten Zinsen verbunden. Die Notwendigkeit einer vorzeitigen Auflösung von Festgeldverträgen lässt sich zumeist verhindern, indem der Sparer mehrere Festgeldkonten mit unterschiedlichen Auszahlungszeiträumen führt und zugleich zwei bis drei Monatseinkünfte auf einem Tagesgeldkonto aufbewahrt. Hier geht’s zum aktuellen Tagesgeld Vergleich 2018.

Der Angebotsvergleich für das Festgeldkonto

konto-eroeffnenJe nach Bewertungskriterien werden bei Vergleichen unterschiedliche Festgeldkonten Testsieger. Eine Ursache besteht darin, dass einige Festgeldvergleiche alle Angebote mit automatischer Vertragsverlängerung gegenüber denen mit einer Auszahlung ohne Aufforderung zum Laufzeitende abwerten, da diese leicht zu einer vom Sparer nicht gewollten Weiteranlage des Geldes führen. Des Weiteren ermitteln die Tests zum Teil das beste Festgeldkonto für einen konkreten Anlagezeitraum und bewerten zu einem anderen Teil das Gesamtangebot einer Bank. Im zweiten Fall sinkt die Bewertung für eine Bank, die eine lange Mindestanlagezeit oder einen hohen Mindestsparbetrag vorschreibt.

Auch der Service fließt bei den durchgeführten Tests oftmals in die Ermittlung des Festgeldkonto Testsiegers ein. In diesem Fall erzielt eine Bank, die eine persönliche oder telefonische Beratung anbietet oder zumindest rasch auf eine per E-Mail gestellte Anfrage reagiert, bessere Ergebnisse als ein Mitbewerber, der ausschließlich die Online-Kontoeröffnung ohne jegliche Beratungsleistung anbietet.

Jeder Festgeldtest lässt erkennen, welche Kriterien zur Gesamtbewertung geführt haben. Aus diesem Grund nehmen Sparer bei der Suche nach dem besten Festgeldkonto nicht ausschließlich die tabellarische Übersicht wahr, sondern lesen auch die umfangreichen Erläuterungen zum Testergebnis.

Falls die Zinsgutschrift für das Festgeldkonto nicht wie üblich einmal im Jahr, sondern in jedem Quartal oder sogar monatlich erfolgt, steigt dank des Zinseszins-Effektes der Ertrag der Geldanlage bei formal identischem Zinssatz an.

Welche Laufzeit ist für ein Festgeldkonto ideal?

Grundsätzlich richtet sich die gewählte Laufzeit bei einer Festgeldanlage danach, wann der Sparer mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder über das Geld verfügen möchte. Daneben spielt die in naher Zukunft erwartete Zinsentwicklung eine wesentliche Rolle bei der Wahl der Anlagedauer. Wenn Sparer mit sinkenden Zinsen rechnen, sichern sie sich durch die Entscheidung für eine möglichst lange Laufzeit langfristig eine gute Verzinsung ihres Festgeldkontos. Falls sie hingegen eine baldige Zinssteigerung erwarten, wählen sie bei der Festgeldanlage einen kurzen Anlagezeitraum, damit sie das Geld später zu höheren als den gegenwärtigen Zinsen erneut anlegen können.

Sonderformen des Festgeldkontos

kostenloses-girokonto-ohne-mindesteingangEin Festgeldkonto wird üblicherweise in der einheimischen Währung Euro geführt. Alternativ besteht die Möglichkeit der Kontoführung in einer beliebigen Fremdwährung. Entsprechende Angebote unterbreiten nicht nur ausländische Banken, sondern auch mehrere deutsche Geldinstitute. Festgeldanlagen in einer fremden Währung sind zumeist mit höheren Zinssätzen als Euro-Guthaben ausgestattet. Diesem Zinszuschlag steht jedoch ein Währungskursrisiko gegenüber, das bei ungünstiger Kursentwicklung zu einem Verlust führen kann. Ebenso denkbar ist eine für den Festgeldsparer positive Entwicklung des Kurses der bezogenen Fremdwährung, sodass sein Gewinn gegenüber der reinen Verzinsung wächst.

Einzelne Geldinstitute bieten neuen Kunden einen Festgeld-Bonus an. Sie erhöhen die Einzahlung auf das Konto um einen Bonusbetrag, der mit zum Guthaben gehört und wie dieses verzinst wird. Zum Teil gilt die Bonuszahlung auch für Bestandskunden, die ein weiteren Festgeldkonto eröffnen.

Üblicherweise lässt sich ein Festgeldkonto unabhängig vom Girokonto eröffnen. Die Festgeldangebote weniger Banken stellen jedoch eine Ausnahme dar, indem diese Geldinstitute die Annahme von Festgeldern an ein bei ihnen geführtes Girokonto binden. Hier finden Sie einen Girokonto Test 2018. Falls sie das Konto auch bei der Nutzung als Zweitkonto kostenlos führen, stellt diese Forderung keinen nennenswerten Nachteil für den Festgeld-Interessenten dar. Sollten für die Kontoführung jedoch Entgelte anfallen oder die Gebührenfreiheit an Voraussetzungen wie einen hohen Mindestgeldeingang gebunden sein, empfiehlt sich die Suche nach einem alternativen Festgeldkonto.

Das Festgeldkonto und die Einlagensicherung

Es ist sinnvoll, nicht bei einer einzelnen Bank mehr Guthaben als durch die Einlagensicherung geschützt zu unterhalten. Innerhalb der Europäischen Union sind 100 000 Euro für jeden Kunden als Mindestsicherung vorgeschrieben, wobei die deutschen Geldinstitute diesen Betrag zumeist durch einen freiwilligen Einlagensicherungsfonds erhöhen. Isländische Geldinstitute müssen hingegen nur einen Betrag von etwa 20 887 Euro – dieser schwankt je nach Kurs der Isländischen Krone zum Euro geringfügig – für jeden Sparer absichern. Aus diesem Grund ist es ratsam, bei einer einzelnen in Island lizenzierten Bank nicht mehr als etwa 20 000 Euro anzulegen, selbst wenn diese für das Festgeld eine äußerst attraktive Verzinsung anbietet. Jede Bank muss über die für sie gültigen Regeln der Einlagensicherung informieren, sodass ein Vergleich ihres Umfangs leicht möglich ist. Hier finden Sie unseren aktuellen Festgeld Rechner.

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