Tagesgeldzinsen Vergleich – Aktueller Test im Februar 2017

Bei einem Tagesgeldkonto handelt es sich um eine Form der Kapitalanlage, die nicht nur eine stetige Verfügbarkeit verspricht, sondern gleichzeitig auch maximale Sicherheit bietet. Denn: Vergleicht man die Zinsen von Girokonten oder Sparbüchern mit denen eines Tagesgeldkontos, so liegt Letzteres ganz klar vorn. Jeder, der sein Kapital als Tagesgeld anlegen möchte, sollte sich allerdings genügend Zeit lassen, wenn es um die Auswahl einer geeigneten Bank geht. Mittlerweile bieten nahezu alle Filial- und Direktbanken Tagesgeldkonten an – die Konditionen sind dabei jedoch verschieden. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei einem Tagesgeld Zinsenvergleich achten sollten und welche Kriterien außerdem noch wichtig sind.

Der Tagesgeld Vergleich – welche Vorteile bietet er?

girokonto-ohne-gehaltseingangIn erster Linie kommt es Anlegern natürlich meist auf den Zinssatz an, da hohe Zinsen einen hohen Ertrag generieren. Allerdings ist es mindestens genauso wichtig, auch weitere bedeutsame Kriterien zu bedenken, welche für die Auswahl des Kontos essenziell sind. Hier bietet sich ein kostenloser Tagesgeldvergleich im Internet an, der direkt aufzeigt, welche Bank die besten Konditionen bietet – einfacher könnte man Leistungen und Vorteile jeder einzelnen Bank kaum gegenüberstellen.

Legen Sie den Fokus daher nicht nur auf den Zinssatz, sondern auch auf Faktoren wie die Zinsgarantie, die Einlagensicherung, einem möglichen Neukundenbonus oder auch die Häufigkeit der Zinsgutschriften auf das Konto. Bezüglich der Zinsgutschriften bieten die meisten Banken entweder eine jährliche, quartalsweise oder auch monatliche Auszahlung an. Experten empfehlen, sich hier am ehesten für eine Bank mit monatlicher Zinsauszahlung zu entscheiden. Auf diese Weise profitiert man nämlich sogar noch vom Zinseszins, da das bereits verzinste Guthaben sich dann erneut verzinsen kann und der gesamte Ertrag somit deutlich steigt.

Welche Daten sind wichtig bei einem Tagesgeldzinsen Vergleich?

girokonto-online-eroeffnenUm den richtigen Anbieter für Tagesgeld ausfindig zu machen, ist es besonders wichtig, darüber Bescheid zu wissen, was ein gutes Konto auszeichnet. Informieren Sie sich über die einzelnen Angebote, ehe Sie sich für eines entscheiden: Prüfen Sie, ob es ein Startguthaben oder auch einen anderen Neukundenbonus – wie beispielsweise höhere Zinsen – gibt und erkundigen Sie sich außerdem nach den maximalen Zinsen pro Jahr. Der maximale Nominalzins ist in vielen Fällen niedriger als der effektive Zinssatz, was entweder durch eine kurze Laufzeit oder auch durch eine häufige Zinsauszahlung bedingt sein kann.

Grundsätzlich sollte man hier darauf achten, dass die Bank einen attraktiven Zinssatz möglichst lange garantiert. Denn gerade bei Angeboten für Neukunden, die viele Interessierte durch einen hohen Zinssatz anlocken, ist es oft der Fall, dass das Zinsniveau schon nach wenigen Wochen deutlich reduziert wird, wenn der Neukundenstatus erlischt und man zum Bestandskunden wird.

Was ist der Unterschied zwischen Tagesgeld und Festgeld?

Tagesgeld wird häufig in einem Atemzug mit dem Festgeld genannt, allerdings handelt es sich dabei um zwei völlig verschiedene Bankprodukte, um Kapital anzulegen. Der größte Unterschied zwischen den beiden Kontoformen ist, dass Tagesgeld eine flexible Anlage ermöglicht, während das Geld beim besten Festgeldkonto für eine bestimmte, vorab festgelegte Laufzeit auf dem Konto verbleiben muss – während dieser Zeit kann man nicht darauf zugreifen, es sei denn, man kündigt das Konto, was mit Verlusten verbunden wäre. Die Zinsen sind dafür aber auch etwas höher als beim Tagesgeld. Einen aktuellen Festgeld Test und einen Festgeld Zinsenrechner finden Sie hier.

Wer sich nicht so sehr festlegen und den Zugriff auf sein Kapital behalten möchte, der ist dagegen mit einem Tagesgeldkonto deutlich besser beraten. Hier gibt es keine Laufzeiten und man kann stetig weiteres Geld auf das Konto einzahlen oder auch etwas davon abheben, sollte man kurzfristig Bargeld benötigen.

Was man außerdem über den Neukundenbonus beim Tagesgeld wissen sollte

girokonto-praemieNeukundenboni sind heutzutage fast schon selbstverständlich bei Filial- und Direktbanken. Weil die Dichte an Angeboten immer größer zu werden scheint, müssen Banken entsprechend reagieren, um zwischen der Konkurrenz hervorzustechen. Neukundenboni sind zwar zunächst einmal ein sehr positives Zeichen für einen Anleger, allerdings sollte man die Konditionen dennoch genau prüfen, ehe man ein Konto eröffnet. Ein guter Tipp: Sollte ein anfänglich hoher Zinssatz mit der Zeit von der Bank reduziert werden, so hat man noch immer die Möglichkeit, das Konto zu kündigen und sich eine andere Bank mit besseren Konditionen zu suchen. Da es keine feste Laufzeit und keine Kündigungsfristen beim Tagesgeld gibt, kann man das Konto prinzipiell zu jedem beliebigen Zeitpunkt auflösen und wieder voll über sein Kapital verfügen.

Direktbanken oder Filialbanken – was ist geeigneter für ein Tagesgeldkonto?

Möchte man ein Tagesgeldkonto eröffnen, so hat man heutzutage die Wahl zwischen klassischen Filialbanken und Direktbanken im Internet. Der größte Unterschied zeigt sich hier in der Beratung: Während man in der Bankfiliale persönlich betreut wird, läuft der Kontakt mit der Online-Bank per Telefon, Chat, E-Mail oder auch per Post ab. Hat man damit kein Problem, so kann sich die Direktbank lohnen – nicht zuletzt auch deshalb, weil diese in der Regel deutlich bessere Konditionen bietet als eine Filialbank. Doch woran liegt das? Ganz einfach: Eine Filialbank hat ständig Ausgaben für Personal und Standorte und muss diese durch niedrigere Zinsen kompensieren. Bei einer Direktbank ist dies nicht der Fall: Kunden profitieren somit direkt von diesem Ersparnis und erhalten dafür höhere Zinsen.

Wie viel Sicherheit bietet mir ein Tagesgeldkonto?

girokonto-studentenTagesgeldkonten gelten generell als eine besonders sichere Form der Geldanlage. Vor allem die Einlagensicherung sollte jedoch neben den Tagesgeldzinsen ein sehr wichtiger Aspekt sein. Sie ist innerhalb der EU gesetzlich geregelt und liegt derzeit bei 100.000 Euro. Im Klartext heißt das: Sollte eine Bank, die ihren Sitz in der EU hat, Insolvenz anmelden oder anderweitig zahlungsunfähig sein, so ist gewährleistet, dass das angelegte Kapital bis zu einem Betrag von 100.000 Euro garantiert geschützt wird.

Von Vorteil ist, wenn sich bei einem Tagesgeldkonto Vergleich erkennen lässt, dass eine Bank Mitglied in einem Einlagensicherungsfonds ist. Dann nämlich hat sie eine Allianz mit weiteren Banken geschlossen und kann somit eine höhere Einlagensicherung anbieten – im besten Fall in unbegrenzter Höhe.

Die richtigen Tagesgeldzinsen gefunden – wie eröffne ich ein Tagesgeldkonto?

Tagesgeldkonten lassen sich heutzutage ohne großen Aufwand ganz bequem über das Internet eröffnen. Es gibt kaum eine Bank, die auf ihrer Webseite nicht ermöglicht, ein Konto dort neu zu eröffnen. Dennoch müssen natürlich gewisse Voraussetzungen erfüllt sein, damit dies durchführbar ist. Dazu zählen beispielsweise Volljährigkeit und eine neutrale Schufa-Auskunft. Die Beantragung erfolgt dann direkt im Internet: Man gibt lediglich seine persönlichen Daten in ein spezielles Online-Formular ein und kann dieses danach auf elektronischem Wege an die Bank übermitteln. Diese wird die Unterlagen anschließend prüfen und das Konto eröffnen, wenn alles in Ordnung ist.

Bei Direktbanken ist hierfür natürlich kein Besuch in einer Filiale möglich, dafür jedoch gibt es die Option, sich über das PostIdent-Verfahren bei der nächsten Postfiliale legitimieren zu lassen. Alles, was man dafür benötigt, ist der eigene Ausweis.

Das beste Tagesgeldkonto können Sie mithilfe unseres Tagesgeld Rechners schnell und einfach herausfinden.

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